HAMBURG, MEINE PERLE!

Hamburg – was für eine Stadt!

Manche mögen das als arrogant empfinden. Aber Hamburger schwärmen eben gerne. Jedenfalls von ihrer Stadt. Ja, wenn abends die Sonne golden über Alster und Elbe untergeht, da werden selbst die kühlsten Norddeutschen gefühlsduselig.

Wer in Hamburg angekommen ist, der will hier nich mehr wech. Weil diese Stadt so bannig mannig viel hat. Sprödes und Rostiges, Feines und Gelecktes, Windiges und Wildes, Bodenständiges und Blasiertes. Eben die ganze weite Welt zwischen Barmbek und Blankenese. 

Das viele Wasser hat in Hamburg schon immer die unterschiedlichsten Menschen und Mentalitäten ans Land gespült. Das macht ihren freien Geist aus, der sich nie wirklich unterwerfen ließ. Diese Freiheit spürt man. Bei einem Bierchen mit Blick auf die Hafenkräne. Arm in Arm auf einem Alsteranleger. Auf der Reeperbahn nachts um halb eins. Wenn man die Menschen auf der Mönckebergstraße und in den Szenevierteln studiert. Und wenn die Posaune vom St. Michaelis-Turm singt.

Dafür lieben wir Hamburch. Dafür ist es bekannt. Aber natürlich hat Hamburg noch viel mehr. Weniger Offensichtliches, weniger Lautes. Kleine Schönheiten in Hinterhöfen und zwischen den Klinkerfassaden.

In den Abseiten Hamburgs warten unzählige Entdeckungen. – Einfach die Eingeborenen fragen. Die sind redseliger als ihr Klischee.